Bezahlte und unbezahlte Arbeit
Kochen, Putzen oder Kinder betreuen – ist das eigentlich Arbeit, auch wenn man dafür kein Geld bekommt? Anhand einer alltagsnahen Geschichte entdecken die Kinder den Unterschied zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit. Dabei hinterfragen sie, wie Arbeit in Familien verteilt ist, welchen Wert sie hat und was eine gerechte Aufteilung ausmacht.
| Dauer | 2–3 Unterrichtseinheiten |
| Schulstufe | 2. Klasse Volksschule |
Alltagsbezug
ARBEIT im Haushalt – etwa Pflegen, Putzen oder Kochen – wird oft nicht als solche wahrgenommen. Aussagen wie „Meine Mama arbeitet nicht, sie ist zu Hause“ machen das sichtbar. Arbeit kann bezahlt oder unbezahlt sein. Das Unterrichtsbeispiel greift unbezahlte Arbeit in der Familie, häufig von Frauen geleistet, auf und thematisiert damit verbundene Fragen der Gerechtigkeit. Die Lernenden unterscheiden bezahlte und unbezahlte Arbeit und reflektieren ihre eigenen Wahrnehmungen und Wertvorstellungen.
Ideen dieses Unterrichtsbeispiels
- Zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit unterscheiden.
- Untersuchen, wie bezahlte und unbezahlte Arbeit zwischen Menschen verteilt ist.
- Eigene Wahrnehmung und Wertvorstellungen von Arbeit reflektieren.
Lehrplanbezug
Die Schüler*innen können …
- die Verteilung von Arbeit in einer Familie nach Kriterien der Gerechtigkeit und Solidarität bewerten.
- Geschlecht und Rollen reflektieren (Anmerkung, 4. Schulstufe).
Dieses Werk von Elke Maria Strauß, Christian Fridrich, Sandra Milz ist lizenziert unter einer
Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
