Ein Klassenausflug zum Spielplatz endet mit einer Überraschung: Überall liegt Müll herum! Doch wer ist dafür verantwortlich und was kann dagegen unternommen werden? In diesem Unterrichtsbeispiel gehen die Kinder den Ursachen und Folgen der Vermüllung auf den Grund, beleuchten unterschiedliche Perspektiven und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze.

Dauer 2–4 Unterrichtseinheiten
Schulstufe 4. Klasse Volksschule

Alltagsbezug

ABFALL begegnet Kindern täglich in ihrer unmittelbaren Lebenswelt, sei es im eigenen Haushalt, im Klassenzimmer oder auf dem Spielplatz. Dieses Unterrichtsbeispiel verknüpft das Problemfeld Müll mit den Prinzipien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, wobei Kinder Gestaltungskompetenz entwickeln und selbst an Veränderungen mitwirken sollen, ohne dabei die Verantwortung auf sie auszulagern. 

Ideen dieses Unterrichtsbeispiels

  • Anhand eines Dilemmas soziale, gesundheitliche und ökologische Auswirkungen von Müll erarbeiten.
  • Sozial-ökologische Zusammenhänge des Mülldilemmas in Form eines Mysterys darstellen und Verantwortlichkeiten klären.
  • Verschiedene kurzfristige und langfristige Handlungsmöglichkeiten vergleichen und den eigenen Standpunkt sachlich vertreten.

Lehrplanbezug

Die Schüler*innen können …

  • Situationen und Handlungen hinterfragen, sachlich beurteilen und Standpunkte dazu begründet vertreten.
  • die unterschiedliche Nutzung von Räumen durch Menschen erschließen, vergleichen und einschätzen.
  • die Bedeutung eines bewussten Handelns für Umweltschutz und Nachhaltigkeit erklären und das eigene Konsumverhalten reflektieren.

Dieses Werk von Anja Reischl, Sandra Milz, Lisa-Marie Niefergall, Christian Fridrich ist lizenziert unter einer
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